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Akupunktur

Was ist Akupunktur und bei welchen Beschwerden kann Akupunktur helfen?

Schmerzen sind in bestimmten Phasen ein Bestandteil unseres Lebens und sollten als „Alarmsignale“ des Körpers und der Seele angesehen werden.

Entweder klingt der Schmerz nach der Behandlung der Ursache, z.B. nach der Heilung der zugrunde liegenden Krankheit ab, oder aber er wird zu einem chronischen Schmerz, der mit den Methoden der modernen westlichen Medizin oft nicht zufriedenstellend therapierbar ist. Ein Ansatz, der hier häufig vielversprechende Erfolge bringt, ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit ihrem energetischen Menschenbild. Die bekannteste Methode dieses Medizinsystems ist in Europa die Akupunktur. Sie verzeichnet bei der Behandlung von Schmerzsyndromen große Erfolge, wie zuletzt auch die großen Studien der Krankenkassen gezeigt haben.

Woran orientiert sich die Akupunktur?

Die Akupunktur ist eine über 3000 Jahre alte, auf Erfahrung basierende, Heilweise. Sie hat ihre therapeutische Eigenart unverändert über diese Zeit hindurch erhalten, so dass man von einem zeitlos gültigen Heilprinzip sprechen kann. Aufgrund naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und der modernen Schmerzforschung der letzten 20 Jahre wissen wir heute, dass die Akupunktur auf einem komplexen Wirkprinzip beruht, das u.a. durch die in der westlichen Medizin untersuchten Wechselwirkungen zwischen inneren Organen und Muskelzonen mit der Körperoberfläche erklärbar ist.

Was sind Akupunkturpunkte?

Der Energiehaushalt des Menchen ist nach der TCM über 361 Reizpunkte zugänglich. Diese sog. Akupunkturpunkte sind durch Erfahrung gefundene Reaktionspunkte der Haut und tiefer gelegener Gewebeschichten, die im Allgemeinen als besonders druckempfindlich empfunden werden. In der Akupunktur ist die Beziehung dieser Punkte untereinander mittels Einstechen steriler hauchdünner Einmal-Metallnadeln nutzbar, um einen durch Krankheit gestörten Gleichgewichtszustand aller Körperfunktionen wieder herzustellen. Der Einstich der Nadeln ist fachgerecht durchgeführt nahezu schmerzfrei und führt zu einer Harmonisierung des Energieflusses und somit der Abläufe im menschlichen Körper.

Wie aufwendig ist die Akupunkturbehandlung?

Vor Beginn der Behandlung ist eine sehr genaue Analyse des Schmerzsyndroms nach den Methoden der TCM erforderlich, die neben einer eingehenden körperlichen Untersuchung die Lebensgewohnheiten, wie Ernährung, Schlaf, soziales Umfeld etc. und die Besprechung des Krankheitsbildes umfasst. In der Behandlung nimmt der Arzt den Patienten in seinem ganzen Wesen wahr und behandelt nicht nur einen Körperteil. Die Akupunktur ist eine sanfte Heilmethode. Ein therapeutischer Erfolg kann je nach Krankheitsbild eine Behandlung von mehreren Wochen bis Monaten erforderlich machen.

Nach den Annahmen der westlichen Medizin kommuniziert der Körper über das Nervensystem. Die Akupunktur geht stark vereinfacht zusätzlich davon aus, dass im menschlichen Körper auf weiteren miteinander in Verbindung stehenden „Leitbahnen“, den sog. Meridianen die Lebensenergie „Qi“ fließt. Ziel der Behandlung ist es, dieses Qi zu harmonisieren. Die Wiederherstellung eines körperlichen, geistigen und seelischen Gleichgewichtes ist für eine Akupunktur auf der Basis der TCM der Schlüssel zu einer erfolgreichen Gesundung. Der Akupunkturarzt behandelt folglich Ungleichgewichte, die als Schmerz, Krankheit oder Unwohlsein in Erscheinung treten können.

Für eine Akupunktursitzung sollten zwischen einer halben und einer Stunde, anfangs auch länger eingeplant werden. Die Sitzungen erfolgen in der Regel in einwöchigem Abstand.

Bei welchen Beschwerden kann Akupunktur helfen?

• Wirbelsäulensyndrome
• Knieschmerzen
• Impingementsyndrom (Schulter-Arm-Syndrom)
• Tennisellenbogen
• Ischialgie
• Lumbalgien
• Kopfschmerzen
• Migräne
• Trigeminusneuralgie
• Gesichtsnervenlähmung
• Lähmung nach Schlaganfall
• Morbus Meniere
• Rippenschmerzen
• Interkostalneuralgie

• Allgemeine Erkältungskrankheiten
• Chronische Nasennebenhöhlenentzündung
• Chronische Nasenschleimhautentzündung
• Bronchial und- Lungenerkrankungen
• Akute Bronchitis und Lungenasthma
• Akute Bindehautentzündung
• Zentrale Netzhauterkrankung
• Linsentrübung ohne Komplikationen
• Krämpfe der Speiseröhre und des Magens
• Akute und chronische Magenschleimhautentzündung
• Akute und chronische Dickdarmerkrankungen
• Durchfall
• Heuschnupfen
• Asthma

Akupunktur bei funktionellen Beschwerden

• Nervosität
• Schlafstörungen
• Wetterfühligkeit
• Erschöpfung
• Migräne
• Kopfschmerzen
• Kreuz- und Rückenschmerzen
• Innere Unruhe
• Gereiztheit
• Schwindelgefühl
• Völlegefühl
• Brechreiz
• Verstopfung
• Depressive Verstimmungen

Die Akupunktur gelangt auch bei  gynäkologischen Beschwerden, Hauterkrankungen (Neurodermitis), rheumatischen Beschwerden und dem Fibromyalgiesyndrom sehr wirkungsvoll zum Einsatz.